Geschichte des Schuttig
Die älteste urkundliche Niederschrift der Fasnet in Elzach entstammt aus dem Jahr 1530.
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Die Fastnacht in Elzach ist erstmals im Jahr 1530 in schriftlicher Form belegt. In dieser alten Nachricht geht es um die Verabreichung des "Fasnachtsküchlins".
1671 finden bereits Umzüge der "Vermummten" mit den Spielleuten statt.
Es ist davon auszugehen daß es sich Damals noch um Fasnachtsfiguren ähnlich des Wilden Mannes, eines Winterdämons gehandelt hat welcher im 14. und 15. Jahrhundert in Südwestdeutschland bei höfischen Festen zur Darstellung gebracht wurde. Wald- und Bergwesen halb Mensch halb Natur wurden hier zur mystischen Unterhaltung unter Anderem auch bei Kampfspielen dargestellt.
Der heutige Schuttighut entstammt von Uniformen des 17. Und 18. Jahrhunderts- er ist nach Narrenart ein umgekehrt aufgesetzter Dreispitz oder Nebelspalter.
Die Narrenzunft Elzach gehörte am 16. November 1924 zu den Gründungsmitgliedern der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, aus der sie 1953 wegen Auseinandersetzungen um die Wahrung der Fasnetstraditionen gemeinsam mit den Narrenzünften aus Rottweil und Überlingen austrat.
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Von 1963 an bildet sie gemeinsam mit den Zünften aus Oberndorf, Überlingen und Rottweil den Viererbund.
Der Name des Schuttig stammt eigentlich vom "Schauertag" -im 18. Jahrhundert wurde weit über die Region hinaus der Aschermittwoch als Schauertag, (in Elze Schurtig) bezeichnet. Dies war jedoch noch ein richtiger Fasnachtstag bis in das 16. Jahrhundert hinein.
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Wer je einmal, in den Fasnetstagen nach Elzach kam, sich plötzlich den flammendroten, urigen Schuttig-Narren, mit ihrem derbspaßigen Mummenschantz, gegenübersah und ihre Bräuche miterlebte, dem werden diese mittelalterlich anmutenden Bilder unvergesslich sein ...
Zitat: Erwin-Krumm
Zitat: Erwin-Krumm